Geschiedene Welten? Globalität und Regionalität im 19. und 20. Jahrhundert

Place
Konstanz
Host/Organizer
Martina Steber, Leibnizpreis-Forschungsstelle Globale Prozesse
Date
14.03.2018 - 15.03.2018
By
Jan-Markus Vömel, Leibnizpreis-Forschungsgruppe Globale Prozesse, Universität Konstanz

Globalgeschichte und europäische Regionalgeschichte sind zwei Felder, die selten miteinander ins Gespräch kommen. Sie entwickelten sich mit unterschiedlichen Genealogien im Prozess der Ausdifferenzierung der Geschichtswissenschaften und brachten als Subdisziplinen eigenständige, häufig sogar inselhafte wissenschaftliche Öffentlichkeiten hervor. Entsprechend entwickelten sich in den Feldern Globalgeschichte und europäische Regionalgeschichte unterschiedliche Fachdiskurse, Themeninteressen und Methodologien, die von einer Tendenz zum universellen Denken auf der einen und zum partikularen auf der anderen Seite gekennzeichnet waren. Das weit verbreitete Bild von der urbanen Moderne mit globalen Verflechtungen und der ländlich-regionalen Antimoderne ohne globale Verflechtungen mag seinen Teil dazu beigetragen haben, dass bisher wenig Austausch bestand. Der Konstanzer Workshop „Geschiedene Welten? Globalität und Regionalität im 19. und 20. Jahrhundert“ nahm diese Konstellationen zum Anlass, einen ersten Versuch zu unternehmen, die beiden Subdisziplinen wieder neu in Bezug zueinander zu setzen.

Trotz aller Unterschiede bieten die Subdisziplinen durchaus Ansatzpunkte um beide zusammenzuführen. Allgemein lässt sich in den historischen Wissenschaften ein Trend zu einem neuen Bewusstsein für Räume beobachten. So sind – nach den rasch verbraucht klingenden spacial turn-Referenzen vergangener Jahre – jüngst weniger sloganhafte Beschäftigungen mit Raum entstanden, so etwa grundlegend Charles S. Maiers „Once within Borders“.[1] Doch besonders Globalgeschichte wie auch Regionalgeschichte hätten bereits von ihrer Grundkonstellation her stets eine besondere Sensibilität für Raum aufgewiesen, so eingangs die Veranstalterin MARTINA STEBER (Konstanz). Globales und Regionales seien eben nicht „geschiedene Welten“, sondern in einer „komplexen Verquickung von verschiedenen Ebenen von Räumlichkeit“ miteinander verbundene Raumkategorien unterschiedlicher Größenordnung. Die von Angelika Epple in die Diskussion eingebrachten Begrifflichkeiten von Relationalität und relationaler Geschichtsschreibung als eine Grundperspektive böten hierfür einen Ansatz.[2]

Für den Workshop galt es in diesem Rahmen zunächst Begriffsbestimmungen des Regionalen und Lokalen vorzunehmen und verschiedene Möglichkeiten aufzuzeigen, Globalgeschichte und europäische Regionalität miteinander in Beziehung zu setzen. Weiterhin sollte der Workshop Möglichkeit geben, Entwicklungslinien von Räumlichkeit im 19. und 20. Jahrhundert aufzuzeigen sowie theoretische Erkundungen zum Verhältnis von Globalem und Regionalem vorzunehmen. Die Vortragenden spürten diesen konzeptuellen Fäden vor allem in vier Themenbereichen nach: Überlegungen zum Begriff und der Kategorie des Regionalen; greifbare, untersuchbare Manifestationen des Globalen in regionalen Zusammenhängen; die Verhältnisse der Ebenen Global-Regional zueinander; und Spezifika von Globalen und Regionalem in der Zeitgeschichte und der zeithistorischen Historiographie.

Dass das „making“ von Region in Europa und anderen Weltgegenden als historischer Prozess zu untersuchen sei, war ein rasch gefundener erster Konsens zwischen den Workshop-Teilnehmerinnen. Besonders ANETTE SCHLIMM (München) thematisierte in ihrem Vortrag die Produktion von ländlichem Raum in materiellen und diskursiv-ideellen Raumordnungen. Regionale Räume bewegten sich dabei in einem Spannungsfeld zwischen Konstruktionen als defizitärer Raum der strukturschwachen, gar zivilisierungsbedürftigen, inneren Peripherie auf der einen und als idealisierter Raum der ursprünglichen Dorfgemeinschaft und „reinen“ Ländlichkeit auf der anderen Seite. Während über die regional- und nationalhistorische Dimension der Produktion von Ländlichkeit in Europa schon einiges bekannt sei, sei die globalhistorische Dimension kaum erforscht, so Schlimm. Beispielsweise wurden später als regionaltypisch angesehen Elemente aus Architektur und Folklore häufig erst durch die sogenannte Heimatschutzbewegung des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts kodifiziert. Die Heimatschutzbewegung tat dies auch in Rezeption kolonialer Praktiken, die „heimische Bauweisen“ konservieren sollten. Diskutanten wiesen hierzu auf die Ideen von unberührter, idealisierter Landschaft im britischen Kolonialdiskurs hin, die besondere Charakteristika der Bewohner sowohl ausdrücke als auch hervorbringe.

Mit einer transnationaler Perspektive auf die Geschichte der europäischen Integration thematisierte auch SILKE MENDE (München) die Produktion von Regionalismen. Der europäische Einigungsprozess konstituiere sich anhand von Zentren – „Kerneuropa“ – und Peripherien – Süd- und Osteuropa. Gleichzeitig aber gelte es, klassische Zuweisungen von Zentrum und Peripherie zu hinterfragen, indem man die Konstruktionsprozesse von innen und außen unter die Lupe nehme. Nichtsdestotrotz seien die gängigen Europa-Konzepte ohne diese Peripherien aber nicht zu denken. Global- und Imperialgeschichte bieten hierzu einige lohnende Ausgangspunkte. Imperium als eine Kategorie zur Beschreibung der EU zu verwenden wurde etwa von Jan Zielonka vorgeschlagen, der die EU als eine new civilizing mission versteht, die normative Vorstellungen in Regionen wie Osteuropa und den Nahen Osten projiziert.[3] Mende schlug in Abgrenzung hiervon vor, einige andere Themen zu fokussieren: Ein zentrales Thema der Diskurse um die europäische Einigung sei etwa der Ausgleich von regionalen Entwicklungspotenzialen (Strukturfonds). Zusammen mit den Zentrum-Peripherie Konzepten zeige dies eine starke Verräumlichung von Modernitäts- und Fortschrittsdiskursen an. Mit der Francophonie führte Silke Melde ein zusätzliches Beispiel ins Feld, das in unterschiedlichen Räumen wirksam ist. In Kontaktzonen verliere hier oft die angenommene Zugehörigkeit von innen und außen, Zentrum und Peripherie an Klarheit, etwa bei der Gegenüberstellung von Sprechern eines Regionaldialektes in Frankreich und gebildeter indigener Eliten des französischen Kolonialimperiums. Ähnlich der hier von Silke Mende skizzierten polyzentrisch-regionalisierten Perspektive innerhalb einer globalhistorischen Grundorientierung argumentierten jüngst die Autoren des Sammelbandes „Ränder der Moderne“[4], auf den während des Workshops immer wieder verwiesen wurde.

Die folgenden Vorträge und Diskussionen lieferten weitere Stichpunkte zum historischen Werden von Region. Immer wieder drehte es sich hier um die Frage, inwiefern regionale Räume in Europa und anderen Weltgegenden (oder auch in kolonialen Herrschaftszusammenhängen) anderen Konstruktionslogiken unterliegen würden – eine Frage, die auch am Ende des Workshops als wichtiges Desiderat verblieb. Hier wurde etwa darauf hingewiesen, dass sich in kolonialen Systemen parallele Regionalitäten bilden konnten, in denen sich einheimischen Märkte und andere Strukturen mit europäisch-dominierten Märkten und Strukturen kolonialer Herrschaftsdurchdringung überlappen, aber selten deckungsgleich seien. Zudem wurde die Rolle von Kommunikations- und Transporttechnologien angeführt, die sowohl in Europa als auch in anderen Weltgegenden Regionalität rasch verändern konnten.

Abseits von globalhistorisch angereicherten Blicken auf das historische Werden von Region war die Suche nach konkreten Manifestationen des Globalen im Regionalen ein weiterer Fixpunkt der Workshop-Diskussionen. Hierbei war Grundannahme, dass Prozesse, die oft Gegenstand globalhistorischer Betrachtungen sind, nicht selber handeln, sondern örtlich gebundene, lokale Verankerungen benötigen und umgekehrt Prozesse erst durch Einzelhandlungen entstehen, die bestimmte Muster ergeben. Der Blick auf regionale Zusammenhänge eröffnet konkrete Handlungsfelder mit der Chance globalhistorische Perspektiven zu erden und Auswirkungen vor Ort zu ergründen. Hierbei gilt es nicht nur direkt Handelnde oder von globalen Phänomenen Betroffene zu berücksichtigen, sondern auch jene, die an ihnen nur indirekt beteiligt waren, die beiseitegelassen oder durch sie gar marginalisiert wurden.

Alle Vorträge des Workshops beinhalteten Untersuchungsfelder, denen eine solche Perspektive innewohnte – etwa die bereits erwähnte regionale Entfaltung von Francophonie in unterschiedlichen Weltgegenden oder globale Transfers in Praktiken der Produktion regionalen Raumes. Ein weiterer Vorschlag suchte praktischen Weltbezügen, etwa in Form von Tourismus oder biographischen Einflüssen, und Globalisierungsdiskursen in regionalen Kontexten nachzuspüren. Den Vortragenden schwebten hierbei methodische Zugriffe vor, die von Alltagsgeschichte über Diskursanalytik bis hin zu praxeologischen Ansätzen reichten. LAURA RISCHBIETER (Konstanz) plädierte dafür, Produkte in den Mittelpunkt eines Analyseprismas mit vielfältigen methodischen Zugriffsmöglichkeiten zu stellen. Dies könne ein leistungsfähiger Ansatz sein, denn mit ihm lasse sich nicht nur die Geschichte des Produktes selbst nachvollziehen, sondern auch die damit verbundenen globalen wie regionalen Konsum- und Handelsnetzwerke ebenso erkunden wie soziales Handeln im Umfeld des Produktes und dessen kulturelle Einbettungen. Konsumenten nähmen dabei nicht unbedingt direkt an Globalisierungsprozessen teil, aber seien trotzdem Teil des Ganzen. Eine weitere bemerkenswerte Ambivalenz von Globalität und Regionalität hätte darin bestanden, dass gerade globale Produkte in Werbung und Diskursen vor Ort sehr regionalisiert wurden. Häufiger noch als mit Exotismen wurde mit Regionalität geworben: In Inseraten wurde Kakao zu „deutschem“ Kakao, Reklame rückte Markennamen und den Sitz des Importeuers oder des Rösters in den Vordergrund, häufig ganz ohne Verweis auf den Herkunftsort, und Illustrationen zeigten regionale Symbolik (etwa maritimes bei Kaffee Hag, Bremen), familiäres Zusammensein oder Menschen in regionalen Trachten. Somit sei ein wichtiger Teil der globalen Geschichte eines Produktes gerade in der Veränderung lokalen Konsums zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert zu suchen.

Direkt hiermit verknüpft waren Überlegungen zu den Verhältnissen zwischen den globalen und regionalen Ebenen, sowie mögliche vermittelnde Zwischeninstanzen. Francophonie etwa wurde auf regionaler und nationaler Ebene wirksam als Versuch eine einheitliche Nationalsprache zu etablieren, auf imperialer Ebene als Export der Sprache des Mutterlandes in die Kolonien, auf globaler Ebene später auch als weltweite Förderung der französischen Sprache. Laura Rischbieter suchte die Vermittlungsebene zwischen Mikro (regional, lokal) und Makro (global) vor allem auf der staatlichen Meso-Ebene, zählte hierzu aber auch Städte, Länder und Regionen.

CHRISTOF DEJUNG (Bern) hingegen sah die Vermittlerrolle auch bei Firmen, die als globale Handelsnetzwerke agierten. Diese Netzwerke seien nur selten (in Bereichen wie Zollpolitik oder während der Weltkriege) entscheidend von Staaten beeinflusst wurden. Globale Handelsnetzwerke wie der von Dejung untersuchte Baumwollhandel der Firma Volkart (Winterthur, CH) verbänden globalen Fernhandel und regionalen Nahhandel. Es seien hierbei stets die Firmen global am erfolgreichsten gewesen, die auf die besten regionalen Netzwerke zurückgreifen konnten. Regionale Anbindung an eine globale Netzwerkstruktur ließe sich in diesem Beispiel sowohl in den Herstellungsregionen als auch in Zielregionen nachvollziehen. So war in Indien bis 1860 der Baumwollhandel bis zur Küste in indischer Hand – Strukturen, die sehr lange resistent gegen europäische Durchdringung und Veränderungsforderungen waren. Erst mit dem amerikanischen Bürgerkrieg und der Entwicklung der Eisenbahn konnten europäische Firmen sich auch als regionale Einkaufsagenturen und in der Vorverarbeitung etablieren. Im nordöstlich von Zürich gelegenen Winterthur, einem Zentrum früher Industrialisierung mit Nähe zu regionalen Absatzmärkten, etablierte sich ein zentraler Umschlagsplatz im europäischen Baumwollhandel. Allerdings habe diese Funktion wenig Auswirkungen auf das regionale Selbstbild gehabt, da die Handelsnetze nicht dieselbe Sichtbarkeit entfalteten wie etwa Industriefirmen, so Dejung.

Bei mehreren Gelegenheiten betonten die Teilnehmerinnen des Workshops Besonderheiten der Zeitgeschichte im Problemfeld global-regional denkender Ansätze. Gleich zu Beginn wies Silke Mende auf zeithistorische Vorbehalte und Reserviertheit gegenüber der Globalgeschichte hin.

Auch MALTE THIEßEN (Münster) kritisierte die häufig anzutreffende Verengung von zeithistorischer Globalgeschichte auf Wirtschaft und Finanzmarkt. Dabei sei es gerade die jüngere Zeitgeschichte, in deren Untersuchungszeitraum Breitenerfahrung von Globalität mit persönlichen Weltbezügen stark zunehme und auch in regionalen Räumen Exklusivität schwinde. Am Beispiel Westfalens regte Thießen ein dreigliedriges Vorgehen an um verschiedene Dimensionen von regionaler Globalität zu erfassen: Erstens, die „neue Globalisierung“, die Neues und Spezifisches seit den 1970er Jahren beinhaltet, etwa Tourismus oder Informationstechnologien; zweitens, die „kleine Globalisierung“, die Weltentwürfe und Weltsichten umfasst; und drittens, die „stille Globalisierung“, die zunehmend omnipräsente Globalität umfasst, die im Allgemeinen und Selbstverständlichen aufgeht und quellenmäßig schwieriger zu erfassen sei. Aus dem Teilnehmerkreis kamen verschiedene Vorschläge auf, über welche Quellen die drei Dimensionen von regionaler Globalität zugänglich werden könnten. So könne man etwa im Bereich der neuen sozialen Bewegungen, vor allem der Umweltschutzbewegung, nach Antworten suchen, da diese Bewusstsein von Welt mit Handeln im regionalen Nahbezug zusammenführten. Andere mögliche Quellen könnten regionale Medien wie Lokalzeitungen, Schülerzeitungen oder Kirchenblätter sein. Des Weiteren ließe sich Globalität als Argument in der lokalen Politik nachverfolgen, etwa in den Bereichen Umwelt, Wirtschaft und internationale Politik. Malte Thießen wies zudem auf die hohe Varianz von Globalisierungsdiskursen auf kleinem, regionalem Raum hin, die selbst innerhalb bestimmter Regionen sehr unterschiedlich ausfallen könnten. Je nach industrieller, agrarischer oder touristischer Prägung könnten sie ins Negative oder Positive kippen, so Thießen. Mit „Glokalisierung“ sei auch bereits seit längerem ein Begriff verfügbar, der deutlich mache, dass Globales und Regionales zusammen gedacht werden müssen.

Regionalhistorische Perspektiven sind zudem geeignet die gängigen Periodisierungen der Globalgeschichte zu hinterfragen. Diese seien teilweise eurozentrisch gedacht, so einige der Teilnehmer. Laura Rischbieter wies darauf hin, dass die oft angeführten Brüche bei genauerem Hinsehen eher Verlagerungen in andere Weltgegenden darstellten oder vor Ort so nicht spürbar gewesen seien. Die Weltkriege etwa seien aus der Perspektive anderer Weltregionen eher Globalisierungskatalysatoren gewesen, denn Brüche. Auch Christof Dejung machte klar, dass das Handelsnetzwerk der Firma Volkart gerade in einer Phase global wurde, die gemeinhin als Phase der „Deglobalisierung“ verstanden wird. Während der Weltkriege habe sich ca. ein Drittel des Baumwollhandels der Firma nach Ostasien verlagert.

Aus den Vorträgen und Diskussionen des Workshops ergaben sich eine Reihe Perspektiven und Aufgaben. Eine große Chance sahen die Teilnehmerinnen etwa in global angelegten Regionalvergleichen zu Themen wie der Produktion von regionalem Raum in industriellen oder nicht-industriellen Regionen. Solche Vergleichsstudien könnten Globalgeschichte, europäische Regionalgeschichte und die Area Studies anderer Weltgegenden zusammenbringen. Zu zukünftigen Aufgaben gehören die Ausweitung der auf dem Workshop angedachten global-regionalen Doppelperspektive in kulturhistorische Themenfelder, beispielsweise der regionalen Wirkung globalisierter politischer Sprachen. Zudem gilt es die Interessenkongruenz zwischen Themen der Global- und Regionalgeschichte weiter auszuloten. Nicht zuletzt ist ein global-regionales Denken auch eine Herausforderung an die Globalisierungstheorien, die seit den 1990er-Jahren nicht mehr substantiell weiterentwickelt worden sind.

Programm

Martina Steber (Konstanz): Einführung – Geschiedene Welten? Globalität und Regionalität im 19. und 20. Jahrhundert

Silke Mende (München): Jenseits von „Zentrum“ und „Peripherie“ oder was eine Europäische Geschichte von der New Imperial und Global History lernen kann

Laura Rischbieter (Konstanz): Mikro, Makro oder doch lieber Meso. Relationalität als Analysekategorie

Christof Dejung (Bern): Globale Märkte und regionale Machtverhältnisse. Absatzgebiete indischer Rohbaumwolle in der Kolonialzeit

Anette Schlimm (München): Die Produktion ländlicher Räume – ein regionales, nationales oder globales Phänomen?

Malte Thießen (Münster): Westfalen.70-20. Regionaler Wandel im Zeitalter der Globalisierung

Abschlussdiskussion / Bilanz: Was bleibt und wie geht es weiter?

Anmerkungen:
[1] Charles S. Maier, Once within Borders: Territories of Power, Wealth, and Belonging since 1500, Cambridge, MA 2016.
[2] Angelika Epple, Relationale Geschichtsschreibung: Gegenstand, Erkenntnisinteresse und Methode globaler und weltregionaler Geschichtsschreibung, in: H-Soz-Kult, 02.11.2017, www.hsozkult.de/debate/id/diskussionen-4291 (10.04.2004).
[3] Jan Zielonka, Europe's New Civilizing Missions: The EU's Normative Power Discourse, in: Journal of Political Ideologies 18 (2013), S. 35–55.
[4] Christof Dejung / Martin Lengwiler (Hrsg.), Ränder der Moderne. Neue Perspektiven auf die Europäische Geschichte (1800–1930), Köln 2016.

Kontakt

Martina Steber
Institut für Zeitgeschichte München
E-Mail: <steber@ifz-muenchen.de>

Citation
Tagungsbericht: Geschiedene Welten? Globalität und Regionalität im 19. und 20. Jahrhundert, 14.03.2018 – 15.03.2018 Konstanz, in: Connections. A Journal for Historians and Area Specialists, 20.04.2018, <www.connections.clio-online.net/conferencereport/id/tagungsberichte-7677>.
Editors Information
Published on
20.04.2018
Classification
Regional Classification
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