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Title
Sinnvolle Geschichte. Historische Repräsentationen im neuzeitlichen Südasien


Author(s)
Mann, Michael
Published
Heidelberg 2009: Draupadi Verlag
Extent
348 S.
Price
24,80 Euro
Rezensiert für 'Connections' und H-Soz-Kult von:
Melitta Waligora, Humboldt-Universität Berlin

In dem vorliegenden Buch zur Geschichte Südasien betritt Michael Mann wieder Neuland. Der Titel des Buches verweist allerdings auf eine bekannte, mit der Renaissance einsetzende, neue und bis heute bestimmende Form der Geschichtsschreibung. Mit dem Verlust an ontologischer Sicherheit in einem sich neu formierenden Weltbild, in dem nicht mehr ein Seiendes „mit Hilfe eines einzigartigen, privilegierten Systems der Re-Präsentation: der ‚Wahrheitssprache’ zu verstehen ist“ [1], wird der Mensch zur Sinn gebenden Mitte und die eine heilige Sprache – Latein, Sanskrit, Arabisch etc. – mutiert zu austauschbaren Zeichen einer Realität, die mit Hilfe einer Vielfalt von Sprachen in ihrem jeweiligen Werden, also in ihrer Geschichtlichkeit, vom Menschen in Raum und Zeit zu deuten ist. Nicht mehr im Universalen, Ewigen, sondern im Relativen, Geschichtlichen zeigt sich nun das Seiende in immer neuen, veränderten Kontexten. Diese neu gewonnene Deutungsmacht von Sprache und Geschichte erfährt im Prozess der Nationenbildung erhöhte Aufmerksamkeit und materialisiert sich in immer neuen Versuchen, Nationalgeschichte in den Nationalsprachen zu schreiben, um dieser Form menschlichen Gemeinschaftsleben ihre Erklärung und Legitimation zu geben. Darin liegt auch der Kern der „Historischen Repräsentationen im neuzeitlichen Südasien“, die Michael Mann in seinem Buch darstellt.
Diese wurden allerdings im Vergleich zu den historischen Erzählungen Europas gebrochen durch zumindest eine doppelte Sinngebung. Denn diese neue Form der Geschichtsschreibung gelangte nach Südasien im Zuge europäischer Kolonisierung und begann daher mit einem hegemonial-imperialen Diskurs (S. 19), dessen Sinngebung außerhalb des geografischen Raumes liegt, über den er verhandelt. Die Geschichte Südasien war hier als Sinngebung kolonialer Herrschaft von Interesse. Dies macht die Sache anders und kompliziert, da sich im Laufe der neuzeitlichen Entwicklung darauf aufbauend ein ebenfalls hegemonialer nationaler Diskurs entfaltete, in dem versucht wurde, die Fremd-Sinngebung südasiatischer Geschichte in eine nationale Selbstfindung umzumünzen. Weiterhin gab es eine sich davon distanzierende regionale Historiografie sowie eine von alledem nahezu unberührt bleibende, lokal definierte Endo-Historie (ebd.). Das vorliegende Buch befasst sich vor allem mit den beiden hegemonialen Diskursen.

Michael Mann wählt zur Darlegung der historischen Repräsentationen wiederum das Konzept der Geschichte, d.h. er unterteilt die Historiografie auf einer Zeitschiene von ca. 1780 bis in die aktuelle Gegenwart in fünf Kapitel, denen eine Einleitung voran und ein Ausblick hinten an gestellt sind. So soll ein Überblick über die Entwicklung der Historiografie entstehen, der selbst zu einer Erzählung mit eigener Logik wird, die auch anders erzählt werden kann. Um dem modernen Verständnis von Geschichte als Sinngebung, insbesondere für die Konstruktion von Nationen, gerecht zu werden und den zum Teil stark ideologischen, d.h. interessegeleiteten Charakter vieler, auch im akademischen Bereich produzierter Geschichten deutlich zu machen, muss der Autor die Ebene der Erzählung immer wieder verlassen und auf historische Ereignisse zurückgreifen. Diese geben die unerlässlichen räumlichen und zeitlichen Kontexte für ein Verständnis der jeweiligen Bedeutungen von Historiografien. Die Wirkmacht von historischen Erzählungen zeigt sich wiederum in der Tatsache, dass die Deutung der Geschichte Südasiens im Sinne einer Zwei-Nationen-Theorie 1947 zur Entstehung zweier Nationalstaaten führte – Indien und Pakistan.
Das Kapitel „Indische Geschichtsschreibung und die Folgen des europäischen Geschichtsdiskurses“ (ca. 1780-1850) skizziert kurz einige der in Südasien vertretenen Formen der Historiografie, doch ist dies nicht das eigentliche Thema des vorliegenden Buches. Der Schwerpunkt liegt hier vielmehr auf der Herausbildung des hegemonial-imperialen Diskurses, der mit der „History of British India“ von James Mill 1817 seinen Anfang nahm. Man kann sagen, dass mit diesem Werk, von Mann als Hegemonialtext charakterisiert (S. 38), der orientalistische Geschichtsdiskurs im Sinne Saids zu Südasien eröffnet wurde. Nachfolgende Geschichten teilten entweder Mills Verachtung für Indien oder glorifizierten zumindest Südasiens Vergangenheit. Dem folgte dann Stagnation und Niedergang, verursacht insbesondere durch muslimische Eroberung und Herrschaft. Südasiatische Geschichtsschreibung folgte von da an einem Dreistufenmodell: (glanzvolles) hinduistisches Altertum, islamisches niedergehendes Mittelalter und erbärmliche Gegenwart, der nun durch die koloniale Herrschaft ein Ende bereitet werden soll: südasiatische Geschichte erfüllt sich demzufolge mit der britischen civilising mission. Dieser hegemoniale Diskurs materialisierte sich u.a. in landessprachlichen Textbüchern für Schulen und Universitäten sowie in der Etablierung verschiedener Institutionen (Museen, Gesellschaften, Zeitschriften) und verhalf der Kolonialmacht zur Deutungshoheit über die indische Geschichte (S. 52).
Der Zeitraum von 1860 bis zum Beginn der ersten Weltkrieges 1914 wird im Kapitel 3 unter der Überschrift „Aneignung und Selbstbehauptung: Die Nationalisierung der südasiatischen Historiografie“ behandelt. Die zunehmende koloniale Arroganz wie Ignoranz hinsichtlich der Fähigkeit der Südasiaten, ihre Geschichte selbst in die Hand zu nehmen und eine Nation zu bilden, rief entsprechende Gegenreaktionen hervor. Diese waren keineswegs einheitlich und schwankten stark zwischen der Konstruktion einer „imaginierten indischen Nation“, dem Herausstellen regionaler Ereignisse und Helden (prominentes Beispiel ist der Marathenkönig Shivaji, der sich erfolgreich gegen muslimische Herrschaft gewehrt hatte) und dem Beginn der Idee, dass Hindus und Muslime eine je eigene Geschichte in Südasien haben. Geschichte wird, wie Michael Mann schreibt, eine Ressource, um auf unterschiedlichen Ebenen legitimatorisch zu wirken, sei es weiterhin für die Kolonialelite oder für eine entstehende nationale Elite, die zumeist durch das koloniale Bildungssystem geprägt war, oder auf lokaler Ebene (S.90). Neben dem Englischen als Sprache der höheren Bildung wurde in verschiedenen Landessprachen Geschichte verfasst, insbesondere Bengali und Marathi. Nicht nur die koloniale Elite suchte nach Möglichkeiten, ihr Geschichtsbild mittels Architektur oder historischen Spektakeln wie den Delhi Durbar zu materialisieren und zu verbreiten. Auch die nationale Elite gründete nun historische Gesellschaften, gab Zeitschriften heraus und erfand eigene Feste, auf denen ihr Verständnis von Geschichte einem größeren Publikum nahe gebracht werden sollte. Doch zeigt sich auf dieser Ebene eine unheilvolle Vermengung von Politik, Geschichte und Religion, wenn aus politischem Kalkül heraus mit Glaubensinhalten und Ritualen einer Religion unter Ausschluss anderer operiert wurde (S. 120). Auf der Ebene der Geschichtswissenschaften bemühten sich indische Historiker hingegen, „die Einheit in der Vielheit herauszuarbeiten und als Charakteristikum der indischen Nation darzustellen“ (S. 104).
Im ersten Weltkrieg sieht Michael Mann aus historiografischer Sicht die wichtigste Zäsur in der modernen Geschichte Südasiens (S. 121). Kapitel 5 beschreibt „Die Formierung der nationalen, regional(istisch)en und partikularistischen historischen Repräsentationen“ vom Ende des ersten Weltkrieges 1919 bis zur Erlangung der staatlichen Unabhängigkeit und Teilung des Subkontinents 1947. Am Ende dieser Periode hatte „die grobschlächtige Periodisierung eines James Mill nach ‚Hindu-’, ‚Moslem-’ und Britischer Geschichte in Südasien eine fatale Wirkmächtigkeit erlangt“, indem nun „rüde, nichts desto trotz sinnstiftende Nationalgeschichten produziert wurden.“ (S. 160) Der Autor beschreibt sehr lebendig und immer eingebettet in den räumlichen und zeitlichen Kontext die Kämpfe um die Deutungshoheit südasiatischer Geschichte, die nun weitgehend in den Händen verschiedener südasiatischer Historikerpersönlichkeiten und politischen Interessengruppen lag. Auch wenn es im Kern um Nationalgeschichtsschreibung aus Hindu- oder Muslimsicht ging, so sind doch keine einfachen Zuschreibungen möglich, sondern wird vom Autor immer wieder auf Differenzierungen innerhalb der religiösen Zuschreibungen hingewiesen.
Diese Differenzierungen ändern jedoch nichts an der Tatsache, dass nach 1947 der Auftrag an die Geschichtswissenschaft lautete, für die neu entstandenen Staaten eine Vergangenheit zu konstruieren, die sie legitimieren, das Leid der Teilung erklären und den Staaten Indien und Pakistan eine Zukunft eröffnen können – kurz: sinnstiftende Geschichte zu schreiben. Kapitel 5 „Emanzipation und Partizipation: Neue national-historische Repräsentationen“ umfasst den Zeitraum von 1947 bis 1977. Die nun verfassten Nationalgeschichten hingen überwiegend noch an Varianten des Dreistufenmodells und betrachteten als Akteure der Geschichte vor allem die jeweiligen soziale Eliten. Gemeinsam ist ihnen weiterhin die Annahme, Hindus und Muslime seien schon immer getrennte Gemeinschaften in Südasien gewesen und gelegentlich kommt es auch in wissenschaftlichen Texten zu bösen Ausfällen gegen die jeweils anderen. Herr Mann musste sich offenbar durch eine große Menge nicht immer erfreulicher oder Erkenntnis fördernder Literatur arbeiten, was Respekt verdient.
Spannend zu lesen ist der Abschnitt zur in Indien recht stark vertretenen marxistischen Geschichtsschreibung (Pakistan?), wodurch die Geschichtsbetrachtung um sozial- und wirtschaftshistorische Themen erweitert sowie Bauern und Arbeiter als historische Akteure eingebracht wurden. Zurecht frischt Michael Mann unser Gedächtnis mit den Leistungen von Denkern wie Manabendranath Roy, R.Palme Dutt, D.Kosambi und R.S.Sharma auf, die in Anlehnung oder Kritik am eurozentrischen, universelle Gültigkeit beanspruchenden Geschichtsmodell die Diskussion um die südasiatische Geschichte voranbrachten (S. 217). Sie bestritten damit auch die Deutungsmacht, die sich der Indische Nationalkongress und seine Historiker für Indiens Geschichte anmaßten.
Im Zeitraum, der das 6. und letzten Kapitel „Südasiatische Nationen und ihre vielen Geschichten nach 1977“ umfasst, war es mit dieser Deutungshoheit ohnehin vorbei. Unzufrieden mit den Ergebnissen der bisherigen eigenstaatlichen Entwicklung, den Leistungen der politischen Klasse und einem zunehmend „religiös-nationalistischen Getöse“ (S. 232) versuchten nun Historiker „einen radikalen Gegenentwurf zur bürgerlich-liberalen Historiografie“ zu schreiben (S. 234). Sie konnten dabei u.a. an die oben erwähnte marxistische Tradition anknüpfen und etablierten mit den Subaltern Studies nicht nur eine neue Form der indischen Geschichtsschreibung, sondern setzten einen neuen internationalen Trend. Aber auch kommunalistische Kräfte sahen jetzt für sich neuen Spielraum und es kam zu spannungsgeladenen Kontroversen um Geschichtsbilder, z.B. in den Schulbüchern, die bis heute andauern und gelegentlich gewaltsam in der Öffentlichkeit ausgetragen werden. Im Kommunalismus sieht Mann zu Recht das „politisch-deformatorische Vermächtnis der Kolonialherrschaft“ (S. 231), an das allerdings die politische Klasse im unabhängigen Indien nur allzu bereit anknüpfte, um jeweils eigene Machtinteressen durchzusetzen. Die Folgen für die Historiografie sind zum Teil verheerend, die Verbreitung der Hindutva-Historie angesichts der Hilflosigkeit historischer Gegenargumentation erschreckend und Michael Manns Verdikt ernüchternd: „Sollte die Geschichte als sinnstiftende Vergegenwärtigung der Vergangenheit je die Domäne des indischen Wissenschaftsbetriebes gewesen sein, so war sie es spätestens seit Ayodhya nicht mehr.“ (S. 255f.).

Die Vorzüge des Buches liegen auf der Hand: Der interessierte Leser kann sich in einer schwungvoll und verständlich verfassten Übersicht sowohl über die wesentlichen historiografischen Debatten und Werke als auch über deren historische Einbettung informieren. Hervorzuheben ist insbesondere, dass Michael Mann auch die jeweiligen Formen der Materialisierung und Institutionalisierung von Historiografie in den Blick nimmt, sei es Architektur, historische Gesellschaften und deren Publikationen, Museen, Schulbücher, Heldenverehrung, religiöse Rituale und im Ausblick Film und Internetpräsentationen. Aufmerksamkeit werden die Abschnitte finden, die sich den historiografischen Entwicklungen in Pakistan, Bangladesh, Sri Lanka, Afghanistan und Nepal widmen, worüber im allgemeinen weniger bekannt ist, und womit ein größeres Forschungsinteresse angeregt wird. Das Buch gehört als Standardlektüre nicht nur in südasiatisch orientierte Bibliotheken.
Ein wesentliches Problem des Buches liegt in dem von einem einzelnen Autor nicht zu bewältigenden Umfang der Aufgabe, den sich ein europäischer Historiker vergleichsweise mit dem Versuch vorstellen kann, eine Historiografie des neuzeitlichen Westeuropa zu schreiben. Zweifelsohne muss man eine Fragestellung, einen Aspekt oder bestimmte Sachthemen auswählen, an denen man Grundzüge der Historiografie darstellen kann. Aus der Einleitung zu seinem Buch kann man herauslesen, dass es dem Autor vor allem um den Aspekt der Geschichtsschreibung geht, der zur Herausbildung und Selbstfindung von „Nation“ beiträgt, darin sieht er auch den Hauptstrang gegenwärtiger historischer Repräsentationen (S. 24). Seiner Darstellung der hegemonialen nationalen Diskurse – erwachsen aus einem konstruierten Hindu-Moslem-Antagonismus infolge britischer Kolonialpolitik sowie kommunalistischer Machtpolitik einheimischer Eliten – haftet jedoch etwas Telosartiges an, was zwangsläufig zur Zwei-Nationen-Theorie und Teilung Britisch-Indiens in Indien und Pakistan führen musste. Dazu trägt wohl auch die Schwerpunktsetzung auf Nordindien bei, der südindische Raum bleibt weitgehend ausgespart. Hier, aber nicht nur hier, wären andere Geschichten zu erzählen, z.B. über Sprachkonflikte statt kommunalistische Spaltungen. Und obwohl Michael Mann in anerkennenswerter Weise beispielhaft „regionale“ Nationalgeschichten aus Orissa, Sind oder Maharashtra betrachtet, bleibt der Kern und umfangreiche Teil des Buches den großen Erzählungen vorbehalten, die das Lied von der indischen Nation singen. Aus dieser Vogelperspektive erklärt sich dann wohl auch das harsche Urteil, welches der Autor am Ende über die südasiatische Geschichtsschreibung fällt, in der Stillstand herrsche, weil „… die wesentlichen und wichtigen wissenschaftlichen Beiträge zur Geschichte des südasiatischen Subkontinents seit der Jahrtausendwende weniger aus den einzelnen Staaten der Region selbst kommen, sondern in den Ländern des Westens erforscht und beschrieben werden.“ (S. 306) Nun, mir fällt dazu eine Publikation aus dem Jahr 2001 zum Thema der Historiografie in Bengalen ein, herausgegeben von Sekhar Bandyopadhyay, in der überwiegend HistorikerInnen aus Bengalen die neuzeitliche Geschichtsschreibung zu Bengalen anhand ausgewählter Themen vorstellen.[2] Die Mehrzahl der besprochenen AutorInnen sind wiederum Bengalen oder Südasiaten und es herrscht in diesen Aufsätzen eine bewundernswert offene Streitkultur, die auch vor Kritik an international anerkannten Historikern aus Bengalen wie Sumit Sarkar oder Partha Chatterjee nicht halt macht. Dieses Beispiel zeigt, dass man nun in der künftigen Arbeit und auf der Basis des vorliegenden Buches weiter gehen und Regionalgeschichte in den Blick nehmen muss, um die Großregion Südasien verstehen und künftige Entwicklungen antizipieren zu können, die möglicherweise die bislang dominante Zwei-Nationen-Theorie über Bord werfen und an eine „many- nations-theory“ [3] anknüpfen. Hierzu gibt es schon viele Geschichten, wie auch dazu, dass die neuen Nationalstaaten Südasiens von Beginn an eine mehr als fragwürdige Politik gegenüber ihren nicht nur religiösen Minderheiten vertreten.
Dem Draupadi Verlag sei für die gewohnt schöne Publikation gedankt.

Anmerkungen:
[1] Anderson, Benedikt Die Erfindung der Nation. Zur Karriere eines erfolgreichen Konzepts, Frankfurt, 2. Auflage 1996, S. 23.
[2] Bandyopadhyay, Sekhar (Hrsg.), Bengal. Rethinking history. Essays in historiography, New Delhi 2001.
[3] Schendel, Willem van,The Bengal borderland. Beyond state and nation in South Asia, London 2005, S. 90.

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11.06.2010
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Diese Rezension entstand im Rahmen des Fachforums 'Connections'. http://www.connections.clio-online.net/
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